Azoren - Portugal

Azoren

Die Azoren (port. Ilhas dos Açores [ɐ'soɾɨʃ], zu deutsch: Habichtsinseln) sind eine Gruppe von neun größeren und mehreren kleineren portugiesischen Atlantikinseln, die minimal (Hauptinsel São Miguel) 1.369 km westlich vom europäischen Festland Cabo da Roca und 4.359 km ostwärts von Nordamerika (Staat Virginia) liegen. Die kürzeste Entfernung zum nordamerikanischen Festland (Neufundland in Kanada) beträgt 2.802 km.


Verwaltungstechnisch bilden die Azoren zusammengefasst eine autonome Region Portugals, die Região Autónoma dos Açores. Trotz ihrer vergleichsweise großen Entfernung vom europäischen Festland sind die Azoren als Teil Portugals der Europäischen Union zugehörig.


Die Azoren liegen auf 36° 43' bis 39° 56' N und 24° 46' bis 31° 16' W und umfassen eine Grundfläche von 2.330 Quadratkilometern. Sie sind Teil des Mittelatlantischen Rückens und liegen auf der Plattengrenze zwischen der Europäischen Platte und der Afrikanischen Platte. Die westlichsten Inseln Flores und Corvo gehören geologisch bereits zur Nordamerikanischen Kontinentalplatte.
Die neun großen Inseln, von denen acht vulkanischen Ursprungs sind und eine (Santa Maria) sedimentär ist, teilt man in drei Gruppen auf:


     »Grupo Ocidental« (= westliche Gruppe): Corvo und Flores,
     »Grupo Central« (= Mittelgruppe): Faial mit der Inselhauptstadt Horta, dem

 

Hauptanlaufpunkt für Atlantiküberquerer, Pico mit Hauptort Madalena, São Jorge, Graciosa und Terceira. Hauptstadt von Terceira ist das als Weltkulturerbe anerkannte Angra do Heroísmo, das nach dem Erdbeben von 1980 wiederaufgebaut wurde.


     »Grupo Oriental« (= südöstliche Gruppe ): Santa Maria, den Formigas, einer unbewohnten Inselgruppe, und São Miguel, der größten Insel (Hauptinsel) der Azoren, deren Hauptstadt Ponta Delgada zugleich Hauptstadt des gesamten Archipels und auch u. a. Hauptsitz der auf mehreren Inseln angesiedelten Universität der Azoren ist.

Klima

Die Temperaturen übersteigen im Sommer meist nicht 25 °C und Niederschläge kommen in der Wetterküche Europas häufig vor („Vier Jahreszeiten am Tag“).
Im Winter wird es insgesamt nicht kälter als 15–10 °C (je nach Lage), ab April werden auch 20 °C überschritten. Im Sommer ist es tagsüber bis zu 25 °C warm und in der Nacht sinken die Temperaturen selten unter 15 °C. Herbst und Frühjahr sind mild und regnerisch.
Die Bevölkerung spricht untereinander sehr differierende Dialektformen der portugiesischen Sprache. So können Festlandportugiesen eigenen Angaben zufolge die Einheimischen oft schwer verstehen.
Auf den Azoren leben insgesamt 245.500 Einwohner, die überwiegend portugiesische Staatsbürger sind. Sie sind zu 95 Prozent katholisch.

Anreise:

Pico ist eine der neun Azoreninseln Der gleichnamige Berg ist mit einer Höhe von 2351 m der höchste Berg Portugals. Sie  ist eine grüne Insel mit farbenprächtigen Blumen. Im Juli sind es die meterhohen Hortensienwände, die der Insel das Farbenkleid verleihen,  während im August der wilde Ingwer gelb leuchtet und seinen Duft verbreitet. Die Temperaturen sinken niemals unter 15 °C im Winter, im Sommer liegen sie bei ca. 30 °C. Eine Reise nach Pico ist eine Reise in die Vergangenheit. Das Leben ist einfach und die Menschen kommen nicht so schnell aus der Ruhe. Zusammen mit der unverdorbenen Schönheit der  Natur wird Pico damit zu einem wahren Urlaubsparadies.

Die Flüge landen entweder in Horta auf Faial, der Nachbarinsel oder direkt auf Pico.
Horta: Flüge mit TAP/Air Portugal ab Frankfurt, München, Brüssel, Amsterdam via Lissabon täglich. Manchmals ist ein Stopover mit Übernachtung in Lissabon erforderlich.


Pico wird via Lissabon angeflogen.


Bei Ankunft in Horta erwartet Sie der Taxifahrer Terry und bringt Sie zur Fähre. Auf der ca. 15-minütigen Fahrt bekommen Sie bereits einen Eindruck von der Schönheit der azoreanischen Inselwelt. Terry spricht als zurückgekehrter Auswanderer gutes Englisch. Scheuen Sie sich nicht, ihn nach diesem und jenem zu fragen. Bis Sie an der Fähre sind, wissen Sie schon jede Menge über die Azoren und deren Bewohner – wenn Sie Glück haben, erfahren Sie auch etwas über Terrys bewegte und spannende Lebensgeschichte.
Nach 30 Min. Überfahrt erreichen Sie Madalena do Pico. Unser Team erwartet Sie dann am Hafen. Die Ferien auf den Azoren können beginnen!

 

Tauchen rund um Pico und Faial


Die Hänge des mittelatlantischen Rückens erwachsen aus einer Tiefe von 3.000 Metern.
Ihre Gipfel ragen aus dem Meer und bilden das Azoren Archipel. An diesem gewaltigen Unterwassergebirge brechen sich verschiedenste Meeresströmungen und so entsteht das sogenannte Upwelling. Das aufwärts strömende Wasser befördert Nährstoffe an die Oberfläche und zusammen mit Sonnenlicht bildet sich eine reichhaltige Nahrungsgrundlage. Das Leben unter Wasser rund um die Azoren ist extrem vielfältig und zählt somit zu den interessantesten Tauchgebieten der Welt. In den Lavahängen und Tunneln bildet sich das typische West-Atlantische Meeresleben mit Krustentieren, Papageienfischen, Zackenbarschen, Schnappern, Muränen, Rochen und jeder Menge Wirbellosen.
Wer beim Tauchen ins offene Blau schaut, hat auch Gelegenheit, Schwärme von Barrakudas, Makrelen und Bonitos zu entdecken. Auch die frechen Drückerfische sind immer wieder gegenwärtig. Entlang der Küsten Pico's, Faial's und Sao Jorge's haben wir in den letzten Jahren mehr als 30 Tauchplätze erkundet, die weniger erfahrenen Tauchern und auch alten Hasen spannende Tauchgänge bieten können. Vorgelagert im tiefen Blau warten Schwärme mit Thunfischen, Königsmakrelen und Barrakudas. Ausserdem Schulen von Mobula Rochen und verschiedenen Hai-Arten. Zu den Höhepunkten eines Tauchurlaubes zählen die Tauchgänge an den vorgelagerten Felsnadeln, die vom Meeresboden bis knapp unter die Oberfläche reichen. An diesen meist strömungsexponierten Plätzen sind die großen Bewohner der Meere zu Hause.

 

Quelle: Wikipedia, Pico Sport