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Begleitete Tauchkreuzfahrt
Preis ab
€3.990 pro Personen
Dauer
14 Nächte
Tauchpaket
13 Tage
Reiseziel
Azoren
Unterbringung
Halbe Twinkabine
  • Angebotsdetails
  • Impressionen
  • Megalodon-Projekt
  • Karte
  • Route / Ablauf

What's included

Reiseziel

Pico / Azoren: Einmaliger Überführungs-Törn im Rahmen des Megalodon-Projektes

Tauchkreuzfahrt „Best of Azoren“ (14 Nächte)

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21.8. bis 4.9.21 auf der Seagull – proWin pro nature Explorer 3 für 6 Taucher

mit dem Journalisten/Fotografen und Azoren-Kenner Daniel Brinckmann, Treffen mit dem Biologen-Team um Jorge Fontes zum Markieren von Walhaien vor Santa Maria

Auf dieser Mega-Kreuzfahrt sind alle TOP Spots der Azoren geplant – darunter extrem selten betauchte Seeberge!

EINE AUSWAHL:
FAIAL & PICO: Seeberg Princess Alice Bank (mit Übernachtung! Option auf Blackwater Diving) Blauwasser-Hai-Spots Condor Bank und Pe de Sousa; SAO JORGE: Untiefe Baixa Punta Rosais – Außenriff Punta do Topo; TERCEIRA: Weichkorallen-Canyon Coral Garden – Ankerfriedhof Cimitério das Ancoras – Seeberg Banco Dom Joao Castro; SAO MIGUEL: Wrack Dory – Seeberg Banco Mar da Prata; SANTA MARIA: Formigas Rocks und Untiefe Banco Dollabarat (mit Übernachtung & Walhai-Pirsch) Seeberg Baixa Ambrosio

Im Fokus: Blau-, Wal- & Makohaie, Mobula-Rochen, Thunas, Wale, Delfine, Rochen, Zackis, geothermale Quellen… und  alle Überraschungen, welche der offene Atlantik bereithält! Treffen wir auf etwas Besonderes, dann bleiben wir.

Begleitete Tauchkreuzfahrt - Best of Azoren!
Pro Person
ab €3.990
  • 14 Nächte an Bord in einer halben Twin Kabine mit Frühstück & Tagessnacks
  • (2 Nächte mit Vollpension: Formigas und Princess Alice Bank).
  • 13 Tage Tauchen und Schnorcheln
  • Megalodon Tagging Project mit dem Jorge Fontes Team und
  • Präsentationen durch Biologen und Daniel Brinckmann

Teilnehmerzahl: 6 Personen

Aufpreis Master Kabine: 500 € pro Person

Flug ab/bis Deutschland nicht inklusive, den bieten wir Ihnen gerne an. Fragen Sie unser Team!

Der Reisebegleiter:
Kein anderer auf die Unterwasserwelt spezialisierter Journalist & Fotograf kennt die Azoren wie Daniel Brinckmann. Seit über zwei Jahrzehnten besucht er die makaronesischen Inseln und hat die Entwicklung der Tauchindustrie auf den Azoren seit 1999 vor Ort verfolgt. Seit seinem 19. Lebensjahr hat der 41-Jährige gut ein Jahr auf den Azoren verbracht und jede der angesteuerten Inseln betaucht, mehrere Expeditionen in den Bereichen Meeresbiologie und Unterwasserarchäologie begleitet und etliche Reportagen über die Azoren veröffentlicht. Er begleitet diese Tour auch fotografisch und steht für Fragen und Tipps an der UW Kamera zur Verfügung.

Schiff und Revier:
Das neueste Boot der Pico Sport – ProWin pronature Flotte ist die Seagull. Die 18 Meter lange Motoryacht ist stark motorisiert und ist technisch voll ausgestattet und verfügt natürlich über Radar, GPS und Satelliten-Telefon. Als Unterkunft dienen zwei Masterkabinen mit Doppelbett und Bad sowie zwei einfache Bunk Kabinen die sich das Bad teilen. Wie immer auf unseren Kreuzfahrten schlafen wir so oft es geht an Land. Nur wenn wir die Nacht auf offener See verbringen, wie auf Princess Alice oder den Formigas, essen wir abends an Bord. Den Rest der Zeit ist Freigang angesagt, um die Restaurants und Kneipen der Insel zu erkunden. Natürlich sind wir auf den Azoren den Winden des Mittelatlantiks ausgesetzt, sodass einem das Wetter schon mal einen Strich durch die Rechnung macht. In dem Falle schauen wir was wir an Land oder in geschützten Buchten machen können. Programmänderung sind daher dem Wetter geschuldet, aber wann immer möglich progressiv. Für intensive Wildlife-Begegnungen ist es vorteilhaft, in Mikrogruppen von 6-8 Tauchern unterwegs zu sein. Die Kabinen sind klein und zweckmäßig, aber die Schiffe verfügen nur über begrenzten Platz. Deshalb sind diese nicht zu vergleichen mit Tauchkreuzfahrtschiffen wie auf den Malediven etc. Sie sind aber eine adäquate Alternative, um die Geheimnisse des Mittelatlantiks zu erkunden und an den abgelegenen Plätzen zu verweilen.

Das Megalodon-Projekt erforscht die rätselhaften Hochsee-Wanderungen der Megafauna

Jorge Fontes und sein Team sind im September vor Santa Maria unterwegs, um die Wanderwege der Walhaie zu

erforschen. Jedes Jahr geben uns diese Tiere Rätsel auf, da sie immer wieder an denselben Untiefen zu finden sind. Erste Forschungsergebnisse haben gezeigt, dass es sich wohl um Tiere handelt, die entlang der Thermolinien des Atlantiks wandern und aus dem Golf von Mexiko und Honduras kommen. Aber warum nehmen diese Riesen einen solchen, mehrere tausend Kilometer langen Weg durch den Atlantik auf sich? Anscheinend ist was warme Wasser der Indikator, welcher die Wanderung auslöst. Die Tiere scheinen zu wissen, dass ab August riesige Fischschwärme die aus Schnepfenfischen, Bastardmakrelen oder Sardinen bestehen können, an den Tiefseebergen rund um Santa Maria zu finden sind. Doch es wird vermutet, dass auch Walhaie aus dem Südatlantik hierher kommen, um die Verwandtschaft aus der Karibik zu treffen. Wir wissen, dass es etwa um St. Helena bedeutsame Bestände der Tiere gibt. Auch aus dem Indischen Ozean ist bekannt, dass zu bestimmten Jahreszeiten Populationen aus den verschiedensten Gegenden in derselben Region aufeinandertreffen. Nun soll durch unsere Forschung bewiesen werden, dass dies auch im Atlantik geschieht. Genetische Proben und Satelliten-Tagging sind die besten Mittel, um stichhaltige Datensätze zu ermitteln. Auch die Mobulas geben uns große Rätsel auf: Es wurde herausgefunden, dass die „kleinen Mantas“ mit den Tiefenströmungen in über 1000m wandern. Nun wollen wir wissen, wie weit die Kreise sind, welche diese Tiere durch den Atlantik ziehen, denn nur durch fundierte Forschungsergebnisse ist es möglich, Schutzzonen für Wanderwege auszuweisen, in denen nicht gefischt werden darf. Auch soll der transatlantische Schiffsverkehr dementsprechend geleitet werden. Immerhin wandern sehr viele Tierarten auf diesen Routen. Buckelwale wandern etwa von den Silverbanks bis nach Norwegen und in die Barentsee. Das konnte der norwegische Forscher und Naturfotograf Auduum Richardson mit Hilfe eines Satelliten-Senders nachweisen. Auch unsere Aale wandern zur Reproduktion von unseren Flüssen in die Barentsee. Die Wanderrouten der Thunfische erstrecken sich fast über den gesamten Atlantik – selbst Schildkröten legen ihre Eier an den Stränden Floridas ab und dann mit dem Golfstrom in Richtung Osten zu treiben und dabei die Azoren zu passieren. Blauhaie verfolgen eine ähnliche Route, die sie von Neuengland mit dem Golfstrom nach Europa führt. Vor dem Hintergrund der industriellen Fischerei ist es höchste Zeit, die Wanderrouten zu dokumentieren und auf dieser Basis Schutzgebiete und Fangquoten im Atlanik zum Überleben der Tiere zu regeln. Sie können live bei der Arbeit dabei sein und durch die Teilnahme an einer unserer Sonderreisen einen Beitrag dazu leisten, dass Satelliten-Tags gekauft werden können. Im Rahmen des Megalodon Projektes in Kooperation mit proWin pro nature können 30 Sender für ebenso viele Tiere bereitgestellt werden, doch reicht dies gemessen an den verschiedenen Arten nicht aus. Je mehr Sonden angebracht werden können, umso schneller können Ergebnisse ausgewertet werden und den Politikern in der EU und in den USA vorgelegt werden. Packen wir es an!

Azoren Mehr über Azoren

Die Azoren (port. Ilhas dos Açores [ɐ'soɾɨʃ], zu deutsch: Habichtsinseln) sind eine Gruppe von neun größeren und mehreren kleineren portugiesischen Atlantikinseln, die minimal (Hauptinsel São Miguel) 1.369 km westlich vom europäischen Festland Cabo da Roca und 4.359 km ostwärts von Nordamerika (Staat Virginia) liegen. Die kürzeste Entfernung zum nordamerikanischen Festland (Neufundland in Kanada) beträgt 2.802 km.

Anreise

Eine Reise nach Pico ist eine Reise in die Vergangenheit. Das Leben ist einfach und die Menschen kommen nicht so schnell aus der Ruhe. Zusammen mit der unverdorbenen Schönheit der Natur wird Pico damit zu einem wahren Urlaubsparadies. Die Flüge landen entweder in Horta auf Faial, der Nachbarinsel oder direkt auf Pico. Horta: Flüge mit TAP/Air Portugal ab Frankfurt, München, Brüssel, Amsterdam via Lissabon täglich. Manchmals ist ein Stopover mit Übernachtung in Lissabon erforderlich.

Tauchen rund um Pico und Faial

Das Leben unter Wasser rund um die Azoren ist extrem vielfältig und zählt somit zu den interessantesten Tauchgebieten der Welt. In den Lavahängen und Tunneln bildet sich das typische West-Atlantische Meeresleben mit Krustentieren, Papageienfischen, Zackenbarschen, Schnappern, Muränen, Rochen und jeder Menge Wirbellosen. Wer beim Tauchen ins offene Blau schaut, hat auch Gelegenheit, Schwärme von Barrakudas, Makrelen und Bonitos zu entdecken. Auch die frechen Drückerfische sind immer wieder gegenwärtig.

Route/Ablauf:
Azoren Toern KarteeNeben Pico und Faial zählt auch Santa Maria zu einem der besten Tauchgebiete im Atlantik. Die Spots unterscheiden sich in Erscheinungsbild und Zusammensetzung der Arten auch aufgrund der etwas höheren Wassertemperatur deutlich von den vulkanischen Riffen der Zentralgruppe. Rund um Pico und Faial tauchen wir mit Blauhaien. Die Übernacht-Tour zur Princess Alice Bank bietet Tauchgänge mit Schwärme von Mobula-Rochen. Am Punta Rosais vor Sao Jorge erwarten den erfahrenen Taucher pelagische Fische in der Strömung. Der Seeberg Banco Joao Castro wächst als höchstes an die Spitzen des Mittelatlantiks heran und erlaubt neben der Sichtung von Hochseefischen Tauchgänge in wahren Gasblasen-Vorhängen aus geothermalen Quellen. mitten der geothermischer Blasenvorhänge. Im Hafen von Terceira tauchen wir am „Friedhof der Anker“, welche von Wracks aus dem 16. bis 19. Jahrhundert stammen – Daniel Brinckmann war 2006 bei der dreimonatigen Kartierungs-Expedition für das Kulturministerium mit dabei – und in einem in dieser Meeresregion äußerst ungewöhnlichen Korallengarten an der Westseite der Insel. Nach einem Tauchgang am Wrack der Dory vor Sao Miguel gehen wir auf Südkurs in Richtung Santa Maria, wo wir en route den kleinen Seeberg Banco Mar da Prata betauchen, ehe es weiter geht zu den berühmten Hochseetauchplätzen Formigas, Dollabarat und Baixa Ambrosia. Ein besonderer Höhepunkt ist das Tauchen in Schwärmen der seltenen Blauflossen- oder auch Gelbflossen-Thunfischen. Diese jagen hier oft gemeinsam mit Walhaien in Baitballs („Fressbällen“). Erfahrene Taucher erwarten Hochsee-

Highlights es kommt regelmäßig zu Begegnungen mit Meeresschildkröten, Delfinen und anderen Meeressäugern.

Bei Walen dürfen wir nicht ins Wasser, aber bei Delphinen ist es möglich. In Santa Maria treffen wir die Forscher des Megalodon Projektes um Jorge Fontes vom Ozeanografischen Institut der Uni Lissabon auf den Azoren. Dann haben die Teilnehmer die Gelegenheit ganz nah dabei zu sein, wenn das Team mit den Walhaien arbeitet.

© Absolut Scuba   |  Alle Rechte vorbehalten

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Azoren: Begleitete Tauchkreuzfahrt - Best of Azoren!

Preis ab
€3.990 pro Personen
Tauchpaket
13 Tage
Dauer
14 Nächte
Reiseziel
Azoren
Zimmerart
Halbe Twinkabine

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