Lombok

Lombok & die Gili Inseln

Lombok ist eine indonesische Insel östlich von Bali und wird daher oft als „Balis kleine Schwester“ bezeichnet. Lombok ist weniger touristisch erschlossen als seine Nachbarinsel und ein absolut idyllisches Paradies. Neben einsamen puderfeinen, weißen Sandstränden, einer schillernden und intakten Unterwasserwelt und dem eindrucksvollen Nationalpark rund um den Mount Rinjani bietet Lombok auch eine Vielzahl an  kulturellen Sehenswürdigkeiten. Der Rinjani-Vulkan ist der zweitgrößte Vulkan Indonesiens und ein atemberaubendes Trekkingziel. Sehenswert sind auch die bedeutenden religiösen Stätten Lomboks, wie Pura Langsar, eine große, im Jahr 1714 erbaute Tempelanlage, oder Taman Narmada, ein beliebtes Pilgerziel der Balinesen.

Anreise

Die Anreise nach Lombok erfolgt entweder über den Domestic Airport in Mataram. Hierher fliegen regelmäßig lokale Fluggesellschaften, beispielsweise vom Flughafen Denpasar auf Bali. Seitdem 2011 der internationale Flughafen auf Lombok eröffnet hat gibt es auch Direktflüge z.B. von Singapur, Kuala Lumpur und Perth.

Klima

Lombok liegt nahe des Äquators, sodass das Klima tropisch warm ist und eine hohe Luftfeuchtigkeit aufweist. Die Trockenzeit dauert von April bis Oktober. Von November bis März ist Regenzeit, die jedoch nicht so stark ausfällt wie in anderen Gebieten Indonesien. Der Regen ist meist heftig aber kurz. Oft regnet es über Nacht. So kann man auch in der Regenzeit gut hierher reisen, die Pflanzenwelt Lomboks blüht auf und bietet ein atemberaubendes Naturschauspiel. Die Temperaturen liegen ganzjährig zwischen 27 und 30 Grad, nur in den Hochlagen, beispielsweise rund um den Mount Rinjani, wird es erheblich kühler.

Tauchen in Lombok

Tauchen ist ganzjährig möglich. Optimal ist jedoch die Zeit von April bis November. Die angenehmen Wassertemperaturen liegen ganzjährig zwischen 27° und 30°. Den meisten Tauchern reicht ein 3mm oder 5 mm Nassanzug.
Rund um die Gili Islands an der Nordwestküste von Lombok, liegen rund 20 Tauchplätze mit beeindruckender Artenvielfalt. Leider ist der Großteil der Korallen durch Dynamitfischen zerstört, die regelmäßigen Sichtungen ihrer faszinierenden Bewohner (unzählige Schildkröten, Weißspitzenriffhaien, Sepien, Oktopusse, verschiedenste Makrolebewesen wie Angler- und Schaukelfische, Seepferdchen und Fetzenfische sowie Frog- und Mandarinfische) machen dies jedoch wett.
Besonders im Süden der Insel gibt es einige spektakuläre und nahezu unerforschte Tauchplätze mit einem atemberaubenden Fischreichtum, üppig bewachsenen Riffen und Steilwänden sowie herrlichen Korallengärten. An der sagenhaften Belongas Bay können beispielsweise Hammerhaischulen und riesige Barrakudaschwärme beobachtet werden. Teilweise herrschen jedoch starke Strömungen, sodass das Tauchen aufgrund der schwierigen Bedingungen nur für erfahrene Taucher zu empfehlen ist.