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Yap - Mikronesien

Die zu Mikronesien gehörende Inselgruppe Yap ist bei den Tauchern besonders durch die Mantarochen, die sich zahlreich um diese Inselgruppe tummeln, bekannt geworden. Über 100 Mantas leben das ganze Jahr über an den Riffen von Yap, und seit September 2008 ist Yap als erstes Schutzgebiet für Mantas im Westpazifik ausgewiesen. Über die Jahre sind einige sogenannte 'Putzerstationen' entdeckt worden, an denen die Begegnung mit den Mantas sehr wahrscheinlich ist. Die Mantas kommen regelmäßig an diese  Plätze, an denen kleine Putzerfische ihre Parasiten entfernen, und währenddessen ziehen die Mantas langsame Kreise und gleiten dabei häufig nur wenige Meter über den Köpfen der Taucher vorbei. Während der Paarungszeit im Winter (Dezember bis April) versammeln sich die Mantas im bekannten Mi’l Channel und während der Sommermonate sind sie in der Regel im Goofnuw Channel zu finden. Nicht selten sieht man 3-4 Mantas (in der Paarungszeit auch mehr) gleichzeitig.
 
Yap bietet für die Taucher allerdings noch weit mehr als "nur" Mantas. In den Außenriffen von Yap lebt eine Vielzahl von tropischen Fischen und Korallen. 200 verschiedene Arten von Hart- und Weichkorallen, Schulen von Büffelkopfpapageienfischen, Schildkröten, Adler- und Stachelrochen sowie Barrakudas können an den Riffen um Yap entdeckt werden. Haie kann man sowohl  bei regelmäßigen, kontrolliert ablaufenden, Haifütterungen, aber auch an Spots wie Yap Caverns, Yap Corner und Vertigo beobachtet werden. Grau-, Weiß- und Schwarzspitzenhaie sind immer zu sehen, am Platz Big Bend werden oft Silberspitzenhaie angetroffen. Seltener gibt es auch Ammen-, Hammerhaie und Longimanus zu sehen. Aber auch der Makrobereich hat einiges zu bieten: Mandarinfische (direkt vor dem Hotel), Mantis Shrimps, Geisterfetzen- und Anlgerfische sowie verschiedene Nacktschnecken sind anzutreffen. An der Südseite der kleinen Inselgruppe lassen sich eine Reihe von Kanälen und Höhlen gut betauchen, an der Ostküste befinden sich einige von El Nino verschonte Korallengärten und and der Westküste findet man an vielen Stellen sich in die Tiefe stürzende Drop-offs. Auf Anfrage von Tauchergruppen werden gelegentlich Blauwasser-Tauchgänge im Yap Channel angeboten. Mit Glück kann man dort Marlins, Segelfische, Hochseehaie, Delfine und Seevoegel bei der Jagd beobachten. In den Mangrovenkanälen leben Schützenfische, die mit einen Wasserstrahl und beachtlicher Präzision ihre Beute von den Zweigen „schiessen“.
Die Sichtweiten liegen in der Regel zwischen 30 und 50 Metern, an den Manta-Plätzen und in den Riffkanälen sinkt die Sichtweite gelegentlich auf 10 Meter. 
Die zahlreichen Mantas verleihen Yap einen einmaligen Ruf unter den Tauchspots und in Kombination mit der einzigartigen Kultur der Insel, ist Yap auf jeden Fall eine Reise wert!

Beste Reisezeit:

November bis Mai, in diesen Monaten fällt weniger Regen und es ist etwas kühler als im restlichen Jahr.