Tauchkreuzfahrten

Sri LAnk Aggressor

Sri Lanka Aggressor

Sri LAnk Aggressor

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Sri Lanka Aggressor

Sri Lanka

Der tropische Inselstaat Sri Lanka liegt im Indischen Ozean, östlich der Südspitze von Indien, und wird oft als Perle des Indischen Ozeans bezeichnet. Auf rund 65 600 Quadratkilometern leben rund 20 Millionen Einwohner verschiedener Religionen (Hinduismus, Buddhismus, Christentum, Islam) sowie verschiedenster ethnischer Gruppen. Durch die strategisch günstige Lage war Sri Lanka lange Zeit einer der bedeutensten Knotenpunkte für die Seefahrt zwischen Vorder- und Südostasien. Die offizielle Hauptstadt Sri Lankas ist Sri Jayewardenepura Kotte am Rande Colombos, de facto ist Colombo die Hauptstadt sowie das wirtschaftliche, kulturelle- und politische Zentrum der Insel. Die Amtssprachen sind Singhalesisch und Tamilisch, als „Verkehrssprache“ ist Englisch sehr weit verbreitet. Das Land feierte 1948 seine Unabhängigkeit, die heutige Staatsform ist eine unitarische Präsidialrepublik mit parlamentarisch-demokratischer Ordnung. Sri Lanka ist in neun Provinzen unterteilt.
Das zentrale Hochland mit bis zu mehr als 2500 Metern hohen Bergen und den berühmten Teeanbaugebieten, die Tieflandebenen, mit äußerst fruchtbarem Boden, sowie der Küstenbereich mit palmengesäumten Sandstränden und Fischerdörfern, prägen das Landschaftsbild Sri Lankas. Die Natur der Insel ist äußerst abwechslungsreich und traumhaft schön. Gleichzeitig lässt sich auch eine unglaublich vielfältige Kultur und Geschichte entdecken.


Sri Lanka bietet unzählige kulturelle Sehenswürdigkeiten und bemerkenswerte religiöse und historische Stätten. Ein Highlight ist der riesige Fußabdruck auf dem Adam’s Peak, zu dem schon seit Jahrhunderten zahlreiche Pilger ziehen. Aus Sicht der Buddhisten stellt er den Abdruck Buddhas dar, für die Muslime ist er der Fußabdruck Adams. Ebenfalls gesehen haben sollte man das alte Anuradhapura – die damalige Stadt war jahrtausendelang das Zentrum der Macht. Das Gebiet gilt heute als kulturelles und religiöses Erbe des Landes. Im Zentrum der drei Quadratkilometer großen Fläche steht der Sri Maha Bodhi, der mit 2000 Jahren älteste Baum unserer Erde. Auf dem umliegenden Gelände lassen sich zahlreiche Klosterruinen entdecken. Etwas anstrengend aber wunderschön ist eine Wanderung auf den 370m hohe Felsen von Sigiriya. Schon am Fuße des Monolithen begeistern traumhaft schön angelegte Gärten mit kleinen Teichen und Wasserläufen. Vom mit Kunstwerken und Ruinen bedeckten Sigiriya genießt man dann einen atemberaubenden Ausblick.
Auch die Städte Sri Lankas laden zu ausgedehnten Ausflügen ein. Die Kulturhauptstadt Kandy begeistert mit einer wunderschönen Altstadt, zahlreichen Museen, einem See, botanischen Gärten und etlichen Tempeln. In einem von ihnen befindet sich die heilige Zahnreliquie von Buddha. Als architektonisches Juwel gilt Galle Fort – die Stadt begeistert mit einer bunten Mischung aus Bauwerken der Holländer und dem Stil der Einheimischen, umgeben von einer wundervollen Natur. Entdecken lassen sich hier eindrucksvolle Kunstgalerien, Kuriositäten und zauberhafte Boutiquen. Das Erbe der Kolonialzeit kann man in den Straßen von Colombo bewundern. Sie erinnern an die Zeit des British Empire. Aber auch der Nachlass der Portugiesen und der Holländer ist sichtbar. Einkaufen in Colombo ist ein echtes Erlebnis, auf den Märkten und Straßen findet man allerlei interessante Dinge.


In mehreren Nationalparks beherbergt Sri Lanka eine unglaublich vielfältige Tier- und Pflanzenwelt. Auf dem Grasland des Uda Walawe Nationalparks leben u.a. große Wasserbüffelherden, tausende Vögel und zahlreiche Elefanten. In den langgezogenen Gewässern des Nationalparks Bundala leben z.B. Krokodile und Unmengen Reiher - und auch hier gibt es große Elefantenherden zu bewundern. Ein ganz besonderes Erlebnis ist auch das Whale Watching in Mirissa. Im indischen Ozean vor der Küste Sri Lankas leben gigantische Blauwale sowie Pottwale, die zur richtigen Jahreszeit auf Booten, die von Mirissa starten, beobachtet werden können.
Nicht zuletzt begeistert Sri Lanka mit seinen atemberaubenden, endlosen Stränden, die einen Großteil der Küste des Landes säumen. An der Ostküste gibt es einsame Strände, zu denen nur ganz wenige Touristen finden. Highlights sind u.a. Navalady, Vakarai, und die Strände unterhalb von Nilaveli und Uppuveli. Andere Stände wiederrum sind voller Leben und Austragungsort legendärer Beach Parties. Surfer zieht es in die Arugam Bay, sie gilt als der beste Spot der Insel.
Auf jeden Fall sollte auf jeder Reise der Besuch einer der unzähligen Teeplantagen Sri Lankas auf dem Programm stehen. Lassen Sie sich außerdem einmal mit der uralten Wellness-Kunst Ayurveda verwöhnen.

Anreise

Die beiden wichtigsten Flughäfen Sri Lankas sind der Bandaranaike International Airport in Katunayake, rund 30 km nördlich von Colombo, sowie der Mattala Rajapaksa International Airport in Hambantota, 165 km südöstlich von Colombo. Dank der Direktverbindung ab Frankfurt ist die Anreise einfach und unkompliziert. Die Flugzeit beträgt rund 10 Stunden. Weitere Verbindungen erfordern Zwischenstopps, u.a. in Abu Dhabi, Doha, Kuwait, Dubai.

Klima

Sri Lanka ist ein Tropenparadies mit ganzjährig warmen Temperaturen. Die Luftfeuchtigkeit ist insgesamt hoch, jedoch ist es an den Küsten durch die kühle Meeresbrise angenehm. Bedingt durch die Monsune herrschen auf Sri Lanka unterschiedliche Niederschlagsverhältnisse. Zwischen Mai und September sorgt der regenreiche Südwestmonsun für starke Niederschläge an der West- und Südwestküste. Im Osten und Nordosten ist es trocken. Von Oktober bis April fallen durch den, jedoch weniger stark ausgeprägten, Nordostmonsun einige Niederschläge im Norden und Osten von Sri Lanka. Im zentralen Bergland schwankt die Temperatur zwischen 12 und 24 Grad. Ansonsten sind die Temperaturen auf Sri Lanka hoch, im Durchschnitt 26-31 Grad, und variieren das ganze Jahr über kaum. Im feuchten Südwesten ist es insgesamt etwas kühler als im trockeneren Nordosten. Die höchsten Temperaturen werden zwischen März und Juni erreicht. Von November bis Januar ist es am kühlsten.
Da die Monsunregen sich auf Sri Lanka nahezu „abwechseln“ eignet sich die Insel ganzjährig als Reiseziel. Der Norden kann das ganze Jahr über bereits werden, etwas niederschlagsreichere Monate sind nur November und Dezember. Als beste Reisezeit für den Osten gelten die Monate April bis September. Im Süden und Westen eignen sich vorzugsweise die Monate Dezember bis April.

Tauchen in Sri Lanka

Die Gewässer rund um Sri Lanka sind ebenso abwechslungsreich wie das Land selbst. Es gibt zahllose, abwechslungsreiche Spots mit einer faszinierenden Flora und Fauna. Sowohl Anfänger als auch Profis, Korallengärtenfans oder Wracktaucher, kommen hier auf ihre Kosten. Getaucht werden kann sowohl an der Westküste als auch an der Ostküste. Im Westen geht die Tauchsaison von Dezember bis Anfang April, im Osten eignen sich am besten die Monate März bis Dezember. In den restlichen Monaten herrschen jeweils der Südwest- und der Nordostmonsun, die Niederschläge, eine raue See und schlechte Sichtverhältnisse mit sich bringen. Die Wassertemperatur ist rund um Sri Lanka sehr angenehm und beträgt ganzjährig meist rund 27 Grad. Die Sichtweiten sind außerhalb der Monsunzeiten sehr gut, im offenen Meer liegen sie meist bei ca. 20 Metern.


Zu den beliebtesten Tauchgebieten zählen die Regionen rund um Galle und Negombo, sowie Bentota, Unawatuna, Hikkaduwa, Trincomalee und Weligama. Ein Highlight ist in jedem Fall das Wracktauchen rund um Sri Lanka. Ein ganz besonderes der zahllosen gesunkenen Schiffe (als Tauchplätze ausgewiesen sind rund 50 Wracks) befindet sich an der Ostküste bei Trincomalee. Das Wrack der Hermes, die 1942 hier auf Grund lief, beheimatet unzählige Meereslebewesen.