Sardinien

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Sardinien - Mittelmeer

Sardinien ist – nach Sizilien – die zweitgrößte Insel im Mittelmeer. Die Ägypter nannten sie Schardana, die Euboier „Ichnoussa“ und die Griechen „Sandalyon“, da ihre Form an einen Fußabdruck erinnert.
Die Insel bildet mit einigen vorgelagerten Inseln die gleichnamige autonome Region Italiens. Die Region Sardinien hat eine Fläche von 24.090 km² und 1.640.379 Einwohner (Stand 31. Dezember 2012). Ihre Hauptstadt ist Cagliari. Die größten Städte sind die Hauptstadt Cagliari sowie Sassari und Olbia. Sardinien ist eine politisch zu Italien gehörende Insel im Mittelmeer. Sie liegt 202 km vom italienischen Festland entfernt (190 km von der Halbinsel Monte Argentario), dazwischen liegt das Tyrrhenische Meer. Von Tunesien im Süden ist Sardinien 184 km entfernt. Im Norden liegt in 12 km Entfernung die französische Insel Korsika, getrennt nur durch die Straße von Bonifacio (Bocche di Bonifacio). Im Westen liegt Menorca, die zu Spanien gehörende Baleareninsel, am nächsten (335 km).

Anreise

Es gibt tägliche Flugverbindungen nach Olbia von mehreren deutschen Städten aus. Flugzeit beläuft sich auf ca. 2 Stunden. Optimalerweise mietet man sich dann einen Leihwagen für die Dauer des Aufenthalts. Auf Anfrage bieten wir auch Abholung und Transfers vom Flughafen an.

Klima

Das Klima ist im Wesentlichen mediterran, mit warmem Frühling und Herbst, heißem Sommer und mildem Winter. Es ist vor allem im Winter oft stürmisch.


Das saubere Meer und die Strände mit ihrer landschaftlichen Vielfalt, das Landesinnere mit der wilden Natur, den Nuraghen, Feengrotten und Steinsetzungen haben den kleinen Kontinent zu einem Reiseziel für Entdecker werden lassen. Wer sich heute aufmacht, Sardininen zu erkunden, wird reich belohnt werden.  Was viele nicht wissen: Die Insel ist ein einziges Naturreservat mit Tausenden von seltenen Tiere und Pflanzen, die unter Naturschutz gestellt sind. Über 1800 km Meeresküsten laden zum Segeln, Surfen und Tauchen ein. Und die Wanderungen im Landesinneren sind unvergleichlich.


Tauchen auf Sardinien - der La Maddalena Archipel, Sardinien’s erster National Park, World Heritage
Der Nationalpark des Archipels Maddalena ist der größte Nationalpark Sardiniens, einer geschützten Meer- und Landfläche die 20000 Hektar, 180 km Küstenstreifen und 7 Inseln umfasst. Das Archipel ist aufgrund des Lebensraumes vieler Lebewesen zum Nationalpark ernannt worden, umgeben von einem unvergleichlichen Naturschauspiel aus Granitfelsen, die natürlich durch den Wind und das Meer entstanden. Die Maddalena-Inseln gehören zu den schönsten Inseln, die das Mittelmeer zu bieten hat: Dank der geringen Wassertiefe zwischen den Inseln und dem hellen Meeresboden aus Granitsand leuchtet das Meer um die Inseln fast zu jedem Wetter in sanftem türkis, kräftigem marineblau oder sattem smaragdgrün.
Aus dem unendlichen Blau des Meeres ragen bizarr verwitterte Granitfelsen und poröse Klippen aus Glimmerschiefer hervor; auf den grünen Inseln des Archipels wachsen ungestört duftende Wildkräuter, Lorbeer, Myrthe und Ginster; in den seichten Gewässern um die Inseln leben Seesterne, Anemonen und Korallen, dazwischen tummeln sich Meerbarben, Skorpionfische, Zackenbarsche in den schier endlosen Prärien aus Seegras. Und durch die Meerenge zwischen Sardinien und Korsika, der Straße von Bonifacio, ziehen Schwärme von Thunfischen und Delfinen an La Maddalena vorbei.

 

Quelle: Wikipedia, Marco Polo, Proteus Diving