Saba

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Saba

Saba - Karibik

Saba gehört zu den Inseln über dem Winde in den ehemaligen Niederländischen Antillen und liegt in der östlichen Karibik. Nordöstlich von Saba befindet sich Sint Maarten und südöstlich liegt die Insel Sint Eustatius. Die Insel Saba ist rund 13 Quadratkilometer groß und wird größtenteils von Steilküsten umsäumt. Sie ist vulkanischen Ursprungs und ihr höchster Gipfel – der Mount Scenery - ist 877 Meter hoch und damit die höchste Erhebung des niederländischen Königreichs.
Saba hat rund 2 000 Einwohner verteilt auf vier Siedlungen auf der Insel. In der Hauptstadt The Bottom, deren offizieller Name Leverock kaum verwendet wird, leben ca. 600 Einwohner. Die Amtssprache auf Saba ist Niederländisch, jedoch wird hauptsächlich Englisch auf den Inseln gesprochen.
Saba ist ein sehr grüne Insel - Hibiskus, Orchideen, Palmen, Oleander, Bananenbäume, Zitrusbäume und Farne sind überall zu sehen. Der 43 Hektar große Saba National Park umfasst einen großen Teil des Inselnordens und ist Heimat Sabas großer Artenvielfalt in Flora und Fauna. Saba ist keine typische Badeinseln, da es keine besonders schönen Strände gibt. Dennoch punktet die zauberhafte Insel mit ihrer wunderschönen Landschaft und den beeindruckenden Klippen und Aussichten.
Auf Wanderungen durch den Regenwald kann man die Tiere und Pflanzen der Insel kennen lernen. Mit etwas Glück trifft man auf die ungiftige Schwarznatter, die auf Saba heimisch ist. Sehenswert sind auch die drei Kirchen: Christuskirche, die Heilig-Herz-Kirche und die Heiligungskirche. Ebenso interessant sind die 800 steilen, in Felsen geschlagene Stufen, die zur Ladder Bay hinunterführen. Über diesen ehemaligen Meereszugang wurde früher Import und Export betrieben sowie jegliche Ein- und Ausreise ermöglicht. Der Saba National Marine Park ist dank seiner faszinierenden Korallenriffe ein El Dorado für Taucher.
Knapp 250 Meter vor der Nordküste Sabas liegt die kleine, unbewohnte Felsinsel Green Island. Sie ist wie der Name bereits vermuten lässt, wunderschön mit tropischen Pflanzen bewachsen und ist ein Paradies für Naturliebhaber und Taucher, die einen Urlaub fernab der Massen bevorzugen.

Anreise

Nach dem Flug mit einer internationalen Airline über Amsterdam oder Paris zum Flughafen Sint Maarten, steigen Sie dort in eine kleine Maschine der privaten Fluggesellschaft WinAir um, welche Sie in einem nur ca. 15 minütigen Flug nach Saba bringt.

Klima

Auf Saba herrscht ein tropisch-warmes Klima, welches durch kühle Passatwinde aus Nordosten gemäßigt wird. Die Temperaturen liegen am Tag zwischen 21 und 29 Grad und in der Nacht zwischen 18 und 24 Grad. Aufgrund dieser angenehmen karibischen Temperaturen kann Saba das ganze Jahr über bereist werden. Als beste Reisezeit gelten die Monate Juli, August und September.

Tauchen

Die Unterwasserwelt rund um die Insel wurde durch den 1987 gegründeten Saba National Marine Park sowie durch strenge Gesetze vor Umweltzerstörung weitestgehend bewahrt. Die unberührten Gewässer, mit wunderbar intakten Korallenriffen, des Saba Marine Park ermöglichen phantastische Tauchausflüge zu einigen der besten Tauchplätze der Karibik. Eine riesige Vielfalt an Meeresbewohnern, wie Ammenhaie, Stachelrochen, Makrelen, Barrakudas, Zackenbarschen, Schildkröten und viele mehr, trifft man an den rund 30 unberührten Tauchplätzen des Saba Marine Parks. Die Chance auf Großfisch zu treffen ist rund um Saba überraschend groß. Alle Tauchplätze sind mit Bojen versehen, sodass kein Ankern nötig ist, und vom Hafen in Fort Bay mit dem Boot in 5 bis 20 Minuten zu erreichen. Die Tauchtiefen reichen von 5-40 Meter.

Tauchplätze

Highlights auf Saba sind die Tauchgänge an den Pinnacles - Felsnadeln, die bis auf 30 Meter unter die Wasseroberfläche ragen. Zu den bekanntesten Plätzen zählen Third Encounter, Twilight Zone und Outer Limits.
Third Encounter: Unterwasserberg mit einer Plattform aus Korallen in 33 Meter Tiefe. Darunter fallen die Felswände steil in die Tiefe ab. Entdecken kann man z.B. Schwarzspitzenhaie und Gelbschwanz-Schnapper, sowie mächtige Korallen und Schwämme.
Twilight Zone: Steilhänge, die üppig mit Elefantenohrschwämmen bewachsen sind. Dieser Tauchspots wird besonders Fans des Tieftauchens begeistern. Treffen kann man u.a. Tiger-Zackenbarsche, Schnepfenfische, Riffhaie und riesige Makrelenschwärme.
Outer Limits: Tauchplatz des unterseeischen Gebirges des Saba Marine Parks. Hier können Hawksbill-Schildkröten, jagende Blackjacks, Chromis und Creolen-Lippfische beobachtet werden.
Shark Shoals: Rund um diese Felsnadel ist es nahezu sicher, einen atemberaubenden Tauchgang mit Haien machen zu können. Aber auch die Röhren und Schwämme, Tiefsee-Gorgonen und Schnapper-Schwärme, Makrelen, Gelbflossenthunfische und Gelbmaul-Zackenbarsche in den Höhlen und an Überhängen lassen jedes Taucherherz höher schlagen.
Man of War Shoals: Dieser Spot ist einer der beliebtesten Tauchplätze Sabas. Das steile, felsige Tauchgebiet bietet eine der artenreichsten Unterwasserwelten des Saba Marine Parks. Selbst der Sicherheitsstop am Ende des Tauchgangs wird, dank dem atemberaubenden Ausblick auf die Show der Unterwasserbewohner unter den Tauchern, zu einem echten Highlight.