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Honduras / Islas de la Bahia

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Honduras / Islas de la Bahia

Honduras / Islas de la Bahia

Der zentralamerikanische Staat Honduras liegt an der breitesten Stelle der mittelamerikanischen Landbrücke. Im Südosten grenzt Honduras an Nicaragua, im Nordwesten an Guatemala und im Südwesten an El Salvador. An die Südküste des Landes schließt sich der Nordpazifik an, während der Norden am karibischen Meer liegt. Die Bevölkerung von Honduras lebt hauptsächlich im Hochland im Nordwesten, im Gebiet um die Hauptstadt Tegucigalpa, sowie im pazifischen Süden.


Das Land hat einige Sehenswürdigkeiten zu bieten, u.a. lohnen sich Besuche des Bergdorfs Copan Ruinas mit seinen 1980 zum Weltkulturerbe erklärten Maya-Stätten, der Hochebene des Azul-Meambar-Naturschutzparks, des Pulhapanzak, einem riesigen Wasserfall, sowie des Lago Yoja, dem größten Binnensee des Landes. Die abwechslungsreiche Landschaft von Honduras wird geprägt durch Bergketten, Flüsse, Sümpfe und Bananenplantagen. Etwa die Hälfte von Honduras ist mit Wald bedeckt. Dazu gehört auch der nahezu unberührte, größte zusammenhängende Regenwald Zentralamerikas. Ein weiterer Naturschatz ist das nach dem australischen Barrier-Riff weltweit größte Korallenriff-Ökosystem um die den honduranischen Festland vorgelagerten Karibikinseln Islas de la Bahia.


Die Islas de la Bahia, auch Bay Islands genannt, sind eine Inselkette im karibischen Meer rund 50 km vor der Nordküste von Honduras. Zusammen mit den kleineren Islas del Cisne im Norden und den Cayos Cochinos im Süden bilden sie das, nach Fläche und Bevölkerungszahl, kleinste der 18 Departamentos in Honduras. Es gliedert sich auf in die vier Gemeinden Guanaja, Roatan, Utila und Santos Guardiola, in denen zusammen rund 35.000 Menschen wohnen. Die Hauptstadt ist Coxen Hole auf Roatan.


Die Islas de la Bahia bestehen aus den Hauptinseln Roatan, Guanaja und Utila sowie über 50 kleinsten Koralleninseln, sogenannten Cays. Die Inseln mit einer Gesamtfläche von etwa 260 Quadaratkilometern sind Teil einer unterseeischen Bergkette und vulkanischen oder corallinen Ursprungs. Sie liegen im zweitgrößten Barriere-Riff unserer Erde, dem Belize-Barrier-Reef. Die besten Tauchreviere der Islas de la Bahia lassen sich ideal mit dem Tauchsafarischiff erkunden. Die Gewässer warten mit traumhaft schönen, farbenprächtigen Korallengärten, interessanten Wracks, herausragenden Steilwänden und abgelegenen Unterwasserbergen auf. Die große marine Artenvielfalt reicht von Crittern und Kleinstlebewesen bis hin zu zahlreichen Großfischen, je nach Saison lassen sich z.B. Walhaie beobachten.


Anreise

Die Anreise nach Honduras erfolgt von Deutschland aus über die USA. Zielflughafen für die Islas de la Bahia ist der Roatan International Airport bei Coxen Hole im Westen der Insel Roatan.


Klima

In Honduras herrscht ein tropisches Klima, in den höheren Lagen im Landesinneren ist es gemäßigt. Die durchschnittliche Jahrestemperatur liegt im immerfeuchten karibischen Tiefland bei rund 26 Grad, im wintertrockenen pazifischen Raum bei rund 31 Grad. In den höheren Lagen ist es mit einer Jahresdurchschnittstemperatur von rund 20 Grad wesentlich kühler. Die Niederschlagsmengen steigern sich von Süden nach Norden. An der karibischen Küste kann es das ganze Jahr über zu Regenfällen kommen.
Das Klima auf den Islas de la Bahia ist ebenfalls tropisch mit nur minimalen Temperaturunterschieden im Jahresverlauf. Die Durchschnittstemperatur beträgt 29 Grad Celsius. Es herrscht eine hohe Luftfeuchtigkeit, insbesondere von Mai bis September. Die Regensaison fällt i.d.R. in die Zeit zwischen Oktober und Januar. Die Islas de la Bahia eigenen sich ganzjährig als Tauchreiseziel.