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Moorea - Französisch-Polynesien

Moorea ist eine rund 130 qm große Insel mit rund 15 000 Einwohnern im Süd-Pazifik und gehört zu den sogenannten Gesellschaftsinseln Französisch-Polynesiens. Sie liegt nur gut 15 Kilometer von Tahiti entfernt. Moorea wird oft als Schwesterinsel Tahitis bezeichnet, der Sage nach ist die Insel „die Rückenflosse des großen Fischs Tahiti“. Moorea ist vulkanischen Ursprungs und eine sehr bergige Insel. Ein großer Gebirgszug teilt Moorea in eine Nord- und eine Südhälfte. Das Inselinnere ist sehr grün und üppig mit tropischer Vegetation bewachsen. An den fruchtbaren Berghängen wird auf großen Plantagen Ananas angebaut. An der Nordküste findet man einige schöne, aber eher kleine, feinsandige weiße Strände. Die traumhafte, nach dem legendären Seefahrer benannte, Cook’s Bay im Nordosten der Insel wird von einer mächtigen Bergkulisse eingerahmt. Die nicht weniger schöne Opunohu-Bucht liegt im Nordwesten. Einen Ausflug wert sind die beiden Wasserfälle von Moorea. Man erreicht sie nach einer kurzen Wanderung vom Dorf Afareaitu aus. Sehenswert ist auch das Dorf „Tiki“. Es ist das Zentrum des Kunsthandwerks der Insel. Hier lassen sich allerlei Kostbarkeiten und Souvenirs, z.B. geflochtene Körbe aus Palmenblättern und Holzschnitzereien, ergattern.
Das Atoll ist umsäumt von Korallenriffen, welche hauptsächlich aus Hartkorallen bestehen, und begeistert mit einer wunderschönen Lagune. Besonderes Highlight für Taucher sind die Hai-Tauchgänge in den Gewässern vor Moorea. Neben Schwarz- und Weißspitzenhaien und Grauen Riffhaien, die man regelmäßig antrifft, ist die Insel insbesondere für Ihre großen Zitronen-Haie bekannt. Die nicht selten vier Meter langen Tiere sind hier ganzjährig anzutreffen. Von Juli bis Oktober können sogar Buckelwale, die mit ihren Kälbern in die Lagune kommen, beobachtet werden.

Anreise

Die Anreise nach Moorea erfolgt von Deutschland aus mit einer internationalen Airline, zunächst bis Tahiti. Für die Anreise nach Französisch-Polynesien sollten Sie mit einer Reisezeit von bis zu 30 Stunden rechnen. Von Tahiti wird Moorea tagsüber im Halbstundentakt angeflogen, die Flugzeit beträgt lediglich ein paar Minuten. Alternativ kann man Moorea mit dem Schiff von Papeete in rund einer halben Stunde erreichen. Der Transfer zum Resort erfolgt dann mit dem Minivan/Auto. Auf Moorea gibt es eine rund 60 Kilometer lange Ringstraße, die von Taxen und auch von einem öffentlichen Bus befahren wird.

Klima

Auf Moorea herrschen ganzjährig angenehm warme Temperaturen – die Durchschnittstemperatur liegt bei 28 Grad. Die Wassertemperaturen schwanken zwischen 25 und 30 Grad. Das Klima ist tropisch-feucht. Dennoch unterscheidet man zwei Jahreszeiten: Von Dezember bis Februar ist es meist heiß und feucht, manchmal schwül und Regenschauer kommen des Öfteren vor. Trotzdem gibt es viele Sonnenstunden und es regnet meist nur für einen kurzen Zeitraum. Von März bis November ist es etwas trockener und Regen kommt seltener vor. Moorea kann aufgrund seines angenehmen Klimas ganzjährig bereist werden.

Tauchen in Moorea

Tauchen in Moorea bedeutet warmes Wasser mit 26 bis 29 Grad, atemberaubende 30-40 Meter Sichtweiten und eine schöne Flora und Fauna unter Wasser. Die Riffe sind üppig mit Hartkorallen bewachsen und es gibt einige schöne Canyons. An allen Tauchplätzen herrscht wenig bis keine Strömung, sodass das Tauchen auf für weniger erfahrene Taucher wärmstens zu empfehlen ist. Die Tauchplätze Mooreas befinden sich allesamt an der Nordküste der Insel, rund um die Opunohu- und die Cooks Bay, sodass die Fahrtzeiten sehr moderat ausfallen.
Besonderes Highlight für Taucher sind die Hai-Tauchgänge in den Gewässern vor Moorea. Neben Schwarz- und Weißspitzenhaien und Grauen Riffhaien, die man regelmäßig antrifft, ist die Insel insbesondere für Ihre großen Zitronen-Haie bekannt. Die nicht selten vier Meter langen Tiere sind hier ganzjährig anzutreffen. Von Juli bis Oktober können sogar Buckelwale, die mit ihren Kälbern in die Lagune kommen, vom Boot und manchmal sogar vom Land aus beobachtet werden.